Wo kann man Klassenlotterien online spielen?

Die Popularität des Lottos ist nicht nur in Deutschland sehr hoch. Das ist auch kein Wunder, denn mit ein wenig Glücks können sich die Spieler entweder Träume erfüllen, Geldsorgen vergessen machen oder für ihre eigene oder die Zukunft ihrer Kinder vorsorgen. Ein paar Glückszahlen reichen aus, um den großen Wurf zu landen. Bei der Klassenlotterie schaut es ein wenig anders aus, denn hierbei entscheidet die Losnummer darüber, ob und wie viel der Spieler gewinnen kann. In der heutigen Zeit sind natürlich auch die Online-Angebote immer interessanter. Es gibt inzwischen sehr viele Anbieter, bei denen man alle möglichen Lotterien spielen kann. Doch wo kann man die Klassenlotterien spielen? Kann man Klassenlotterien überhaupt online spielen? Der folgende Text gibt einen kleinen Einblick.

Was ist eine Klassenlotterie?

Die Klassenlotterie hat ihren Namen daher, dass die Gewinne in verschiedene Gewinnklassen unterteilt sind. Die Summe der möglichen Gewinne steigt von Klasse zu Klasse. Bei der Klassenlotterie werden die entsprechenden Lose in Anteilen ausgegeben. Wie viele Anteile der Spieler erwirbt, kann er selbst bestimmen. Die Gewinne richten sich nach den Anteilen, die der Kunde erworben hat. Wenn er zum Beispiel Anteile im Wert von 50 Prozent erworben hat, dann gewinnt er auch 50 Prozent der gezogenen Gewinnsumme. Anders als bei anderen Lotterien, kommt es hierbei nicht auf Gewinnzahlen kann, die der Kunde spielen muss. Vielmehr geht es um die Endziffern oder sogar um die komplette Losnummer. Die Höchstsumme liegt bei 16 Millionen Euro, für die Auszahlung sind die Bundesländer zuständig. Die Klassenlotterien haben in Deutschland eine sehr lange Tradition. Ausgespielt werden hierzulande die Lotterien der SKL und NKL.

Kann man denn Klasselotterien überhaupt online spielen?

Der klassische Weg zum Spielen von Lotterien bestand lange darin, den Weg zu einer der zahlreichen Lottobuden anzutreten. Doch die moderne Entwicklung ist auch am Lotteriespiel nicht vorübergegangen. Mittlerweile können die Spieler eine Vielzahl an Lotterien aus der ganzen Welt auch online in Angriff nehmen. Es gibt eine Reihe von Anbietern, bei denen dies möglich ist. So gibt es zum Beispiel das klassische 6 aus 49, oft auch inklusive Spiel 77 oder Glücksspirale. Neuerdings können die Kunden aber auch auf verschiedene Lotterien aus der ganzen Welt zurückgreifen. Powerball aus den USA oder El Gordo aus Spanien sind hierbei nur zwei Beispiele. Selbstverständlich sind auch der Eurojackpot und die Euromillions sehr beliebt und können bei den unterschiedlichsten Anbietern gespielt werden.

Doch kann man denn SKL oder NKL überhaupt online spielen? Die Antwort lautet „Jein“. Um diese Frage zu beantworten, muss sich der Spieler im Klaren darüber sein, was er genau unter dem „Onlinespielen“ versteht. Es gibt Anbieter im Internet, bei denen man zum Beispiel einen Spielschein der 6 aus 49 Lotterie ganz problemlos ausfüllen kann. Der Kunde kann die Zahlen händisch eingeben, um so zum Beispiel seine persönlichen Glückszahlen zu wählen. Alternativ kann er aber auch online Quicktipps spielen und so willkürliche Zahlen auf den Spielschein bringen. Dieses Prozedere funktioniert auch bei anderen Lotterien wie dem Eurojackpot, den Euromillions, Powerball und Co. Doch bei den Klassenlotterien ist dies so nicht möglich.

Wie kann man denn dann Klassenlotterien online spielen?

Der Online-Markt ist für die Freunde der Klassenlotterien natürlich nicht vollständig zu. Allerdings kann man hier nicht so verfahren, wie es bei den eben beschriebenen Lotterien a la 6 aus 49 oder Eurojackpot und Euromillions. Der Kunde kann wohl aber die Lotterielose, bzw. deren Anteile, online kaufen. Dafür gibt es mehrere Anbieter, an die sich die Kunden wenden können. So kann man zum Beispiel unter nkl.de online ein Los anfordern. Auf der Seite kann man nicht nur ein Los erwerben, sondern auch nachschauen, ob die eigenen Losnummer gewonnen hat. Eine weitere Seite, unter dem man Infos zu den Losen und deren Erwerb bekommen kann, ist Glöckle. Unter dieser Seite findet man aber nicht nur Informationen zu den beiden Klassenlotterien SKL und NKL, sondern auch zu vielen weiteren Lotterien. Unsere Glöckle SKL Erfahrung ist bisher durchaus positiv. Im Menü auf der Seite gibt es unter anderem Punkte zum 6 aus 49, zum Eurojackpot, zu den Euromillions oder KENO, El Gordo und Powerball. Wenn man die Seiten aufzählt, unter denen mal Lose anfordern du sich Infos holen kann, darf natürlich auch der bekannteste Vorname in diesem Bereich nicht fehlen: Günther.

Wissenswertes zur Klassenlotterie

Wenn man sich mit dem Thema Klassenlotterien auseinandersetzt, dann wird man feststellen, dass die GKL hierbei eine sehr große Rolle spielt. Der Grund: Bis vor einigen Jahren gab es noch die beiden eigenständigen Klassenlotterien SKL und NKL. Das Kürzel steht für „Gemeinsame Klassenlotterie der Länder“ und vereint nunmehr diese beiden Lotterien. Dieser staatliche Anbieter wurde Ende 2011 gegründet und ist offiziell seit dem 1. Juli aktiv. Was viele Spieler nicht wissen: Strenggenommen wurden die SKL und NKL mit der Gründung der GKL aufgelöst. Allerdings sind sie als Marke noch immer vorhanden. Auch am Spieleangebot selbst hat sich nichts geändert.

SKL Gewinnplan

Fazit: Kein klassisches Online-Spiel

Während man viele andere Lotterien problemlos online spielen kann, so handelt es sich bei den Klassenlotterien eher um eine Zwischenlösung. Zwar gibt es eine Reihe von Seiten, auf denen man Verweise zu NKL und SKL finden kann, jedoch kann man dort die Lose lediglich anfordern. Darüber hinaus gibt es viele Seiten, auf denen sich auch eine Reihe von Infos zu den Klassenlotterien finden kann. Ebenfalls wichtig: Bei der Gewinnausschüttung kommt es darauf an, wie viele Anteile der Spieler erworben hat. Je mehr Anteile er erworben hat, desto mehr bekommt er auch von dem gezogenen Gewinn ab.

Uncharted: Drakes Schicksal

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Naughty Dog’s erstes Spiel für die Playstation 3 schlug ein wie eine Bombe. Mit Uncharted: Drakes Schicksal gelang den Jungs wirklich ein tolles Spiel welches derzeit grafisch gesehen zum Besten zählt was es für die PS3 gibt. Was das Spiel neben einer fantastischen Grafik noch zu bieten hat, zeigt dieser Testbericht.

Auf den Spuren von Sir Francis Drake

Titelheld von Uncharted: Drakes Schicksal ist Nathan Drake, welcher auf der Suche nach dem sagenumwobenen Schatz von Sir Francis Drake ist. Dieser ist ein Vorfahre von Nathan, wie man anhand der Namesgleichung erkennt. Nathan ist Abenteurer und hat sich zur Aufgabe gesetzt, den Schatz von seinem Vorfahren zu suchen. Unterstützt wird er dabei von Elena Fisher, einer Reporterin die über Nathan’s Schatzsuche eine Story schreiben will. So hebt Nathan nach kurzer Suche einen Sarg vom Meeresgrund – Sir Francis Drake soll angeblich an der Ruhr gestorben sein und in eben jenem Bleisarg im Meer versenkt worden sein. Doch zur Verwunderung von Nathan und Elena ist der Sarg vollkommen leer, bis auf ein Notizbuch das wohl weitere Hinweise beinhaltet. Kaum hat Nathan es eingesteckt, droht Unheil herbei in Form von ein paar Seepiraten die an dem Schatz teilhaben möchten…

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Nun ist der Spieler an der Reihe und wird in einem kleinen Tutorial in die Kampfkünste von Nathan eingewiesen. Per Waffen- und Faustgewalt können die ersten Piraten abgewehrt werden. Doch bald wird die Lage kritisch, dass Boot wurde schwer getroffen und droht zu explodieren. Doch neben Elena gibt es noch eine dritte Person die Nathan zur Seite steht: Victor Sullivan! Dieser wurde noch per Funk kontaktiert, welcher mit einem Wasserflugzeug heranfliegt um Nathan und Elena aus dem Wasser zu fischen, nachdem beide über Bord gesprungen sind weil das Boot in einem heftigen Knall explodiert ist. In Sicherheit und an Land, analysieren Nathan und sein Kumpel Victor das Tagebuch und schnell wird den beiden klar, dass es sich hierbei um brisante Informationen handelt, die wohl zum größten Schatz dieser Erde führen – dem Schatz von Eldorado. Es beginnt eine spannende Suche mit etlichen Gefahren die die drei zusammen meistern müssen.

Die Entwickler von Naughty Dog haben ein Gameplay geschaffen, das Lust auf mehr macht. Man ist Anfangs mit Victor zusammen unterwegs, der mehr oder minder konkrete Anweisungen gibt. Wenn man nicht sofort reagiert, gibt dieser immer wieder Tipps wie man weiter vorgehen muss. Im Gegensatz zu Tomb Raider oder Gears Of War, womit sich ein Vergleich quasi aufdrängt, ist Nathan Drake in gewisser Weise kein Übermensch, sondern findet durch die vielen Verknüpfungen und positiven wie negativen Seiten im Spiel einen besseren Draht zum Spieler. Auch die Reaktionen seiner Mitmenschen auf ein Ableben des eigenen Charakters unterstützen das Spielerlebnis. Ohne es wirklich zu merken oder dass es unangenehm auffällt, gestalten sich die ersten zwanzig Minuten als Einführungsteil.

Schießen, Deckung, Klettern

Mit Uncharted: Drakes Schicksal hat Naughty Dog nicht gerade das Rad neu erfunden, jedoch haben sie es geschafft, die besten Spielelemente die es momentan gibt, zu vereinen. Neben den Schießeinlagen gibt es immer wieder Kletter- und Sprungpassagen die etwas auflockern sollen, wobei das Spiel eindeutig auf das Schießen festgelegt wurde. So kann es durchaus passieren, dass der eine oder andere Spieler von zu vielen Schießeinlagen genervt ist und sich mehr Rätsel gewünscht hätte, die in Uncharted nur sehr spärlich vorkommen. Die Klettereinlagen sind mehr oder weniger Lückenfüller, denn Geschick braucht man hierzu keines. Es ist vielmehr die Frage, wohin gesprungen werden soll. Timing und Dosierung für den Sprung braucht es nicht.

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In Uncharted stehen obligatorisch eine Vielzahl von Waffen zur Auswahl wobei immer nur maximal zwei Waffen getragen werden können. Eine ungewöhnliche Tatsache, kann der Spieler in den meisten Spielen mehrere Waffen gleichzeitig tragen. Neben zwei Waffen, kann Nathan noch ein paar Handgranaten und natürlich Munition mit sich führen. Handgranaten können übrigens per Sixaxis-Controller geworfen werden. Hierbei wird dem Spieler mit einem Pfeil die Wurfweite und Neigungswinkel je nach Controllerposition angezeigt. Heilmittel oder Medikits gibt es in Uncharted: Drakes Schicksal nicht. Bei gegnerischen Treffer wird das Bild immer farbloser, ist das Bild kopmplett in schwarz-weiß zu sehen, steht Nathan kurz vor dem Ableben. Geht man in Deckung und wartet etwas ab, erholt sich Nathan von seinen Wunden und der Bildschirm färbt sich wieder.

In Deckung gehen ist auch dringend notwendig, um nicht von den zahlreichen Gegnern getroffen zu werden, denn diese ballern Nathan um die Ohren sodass innerhalb weniger Treffer, etwa mit der Pumpgun, der Gameover-Bildschirm zu sehen ist. Neben einer Pumpgun stehen Nathan Pistolen, Magnum, Scharfschützengewehr, Ak47-Maschinengewehr und viele weitere Waffen zur Vergügung. Leider kommt man aber schnell zur Erkenntnis, dass Maschinengewehre nicht so effizient sind wie Pistolen. Bei Pistolen genügen drei bis vier gezielte Treffer und der Gegner ist tot. Beim Maschinengewehr benötigt man einige Salven bis das Ziel liquidiert ist. Bei der Pumpgun wird man trotz Streuwirkung auch noch im Abstand von mehren Metern schwer getroffen, was eigentlich nicht passieren dürfte, und die Handgranate hat einen zu geringen Explosionsradius. Die Effektivität der Waffen ist also teilweise unrealistisch und leider schlecht umgesetzt worden.

wipEout HD für Konsole/PS 3 – Full Kritik

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Eines der schnellsten Rennspiele aller Zeiten ist nun endlich auf der Next-Gen Konsole angekommen und feiert mit wipEout HD sein gelungenes Debüt. Anhänger schneller, rasanter Action haben lange auf diesen Moment gewartet und sind eingeladen den Steuerknüppel der virtuellen Gleiter selber in die Hand zu nehmen. Nach etlichen Verschiebungen hat es der neueste Teil der wipEout Serie doch in den Playstation Network Store geschafft und erobert die Herzen der wipEout Anhänger im Sturm.

Im Grunde genommen ist wipEout HD einfach nur das Beste aus den beiden Vorgängern wipEout Pure und wipEout Pulse, da die anspruchsvollsten und beliebtesten Strecken aus beiden Teilen genommen und in HD Optik aufpoliert wurden. Vollkommen neue Strecken sucht man in den insgesamt acht, ebenfalls Rückwärts befahrbaren, Racetracks vergeblich. Dennoch bieten diese acht Strecken, wenn man diese perfekt meistern will, genug Potential für sehr viele Stunden vor dem Bildschirm, bei denen man immer wieder versucht auch noch das letzte Hundertstel schneller zu sein.

Der Kampagnenmodus beinhaltet insgesamt acht unterschiedliche Events mit verschiedenen Herausforderungen. Um das nächste Event zu erreichen, benötigt man eine bestimmte Gesamtpunktzahl aus dem vorherigen Event. In jeder Herausforderung können maximal drei Punkte ergattert werden, wobei nur die Goldmedaille die gewünschten drei Punkte bringt. Silber und Bronze füllen das Punktekonto dementsprechend mit zwei und einem Punkt.

Wer sich Anfangs noch denkt, dass das Spiel durchaus hätte schwerer sein können, wird sich wohl in den späteren Events und bei einigen der zu erreichenden Trophäen die Zähne ausbeißen können. Der Schwierigkeitsgrad ist besonders im späteren Spielverlauf einer der härtesten, den die wipEout Serie je erleben durfte. Doch bisher ist noch kein Meister einfach so vom Himmel gefallen und Übung macht ja bekanntlich den Meister.

Zu fetten Elektro- und Technobeats von nahmhaften Künstlern wie Kraftwerk darf mit den Gleitern Vollgas gegeben werden, um seine Gegner hinter sich zu lassen. Dabei behilflich sind diverse Waffensysteme, die durch kleine, auf den Strecken verteilte Waffenpads aufgesammelt und benutzt werde können.

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Auch hier kommen wieder altbekannte aus vorigen wipEout Teilen zum Einsatz. Vom Earthquake, welches eine Welle der Vernichtung über die Strecke zieht und alle Gegner vor einem selbst kurzzeitig Bewegungsunfähig macht, bis hin zum Sauger-Strahl, mit dem es möglich ist, dem vorweg fahrenden Gegner Schildenergie abzuziehen und sie dem eigenen Schiff hinzuzufügen, sollte jede Waffenvorliebe bedient werden. Neben den Waffensystemen, welche anderen Schaden zufügen, gibt es auch noch solche, die dem eigenen Vorankommen dienlich sind, wie z.B. der Autopilot, der für ein paar Sekunden die Kontrolle des Schiffes übernimmt und eine nahezu perfekte Ideallinie fährt oder der Turbo, mit dem man einen kurzen Geschwindigkeitsschub erhält.

Neben dem manuellen Turbo sind auf den unterschiedlichen Strecken kleine Boostpads platziert, mit denen man noch einmal eine zusätzliche Beschleunigung erfährt.

Vor jedem Rennen muss sich der Spieler für eines der acht Teams entscheiden, welche jedes für sich einen anderen Gleiter mit eigenen Eigenschaften und anderem Aussehen bietet. So sollte mit bedacht der Gleiter mit den für die jeweilige Strecke am besten geeigneten Eigenschaften gewählt werden. Für Turniere, bei denen viele unterschiedliche Strecken nach einander gefahren werden, eignen sich natürlich die Allrounder am besten.

Nach jedem Rennen werden dem Spieler für das gewählte Team so genannte Loyalitätspunkte gutgeschrieben, mit denen neue Lackierungen der einzelnen Boliden freigeschaltet werden. Je besser man gefahren ist, desto mehr Loyalitätspunkte werden auf dem Konto verbucht. Runden, bei denen die Wand der jeweiligen Strecke nicht berührt wurde, geben zusätzliche Bonuspunkte.

Zur Freude vieler Spieler dürfte die Rückkehr des Zone-Modus beitragen. Ziel in diesem Modus ist es, das immer schneller werdende eigene Schiff so lange wie nur möglich vor der nicht abzuwendenden Zerstörung zu bewahren. In 10-Sekunden Abschnitten wird die Geschwindigkeit immer weiter gesteigert, so dass es unmöglich ist, in höheren Stufen das Schiff immer perfekt von der Wand der Strecke fernzuhalten.

Mit jedem Aufprall oder Berührung der Wand verliert das eigene Schiff stetig Energie bis zur kompletten Zerstörung. Doch mit alleiniger Geschwindigkeitserhöhung ist es noch nicht genug. In bestimmten Abständen ändert sich auch noch die Farbgebung der unterschiedlichen Strecken, um die Verwirrung komplett zu machen.

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Insgesamt gibt es fünf verschiedene Spielmodi, welche sich aus Einzelrennen, Turnier, Zeitrennen, Schnelle Runde und dem bereits beschriebenen Zone-Modus zusammensetzen. Für genügend Abwechslung sollte also gesorgt sein.

Herausforderung Steuerung

Die Steuerung von wipEout kann in drei unterschiedlichen Weisen betrieben werden. Der linke Analog Stick, das Steuerkreuz und sogar die Bewegungssensoren des SIXAXIS-Controllers können zur Steuerung des Gleiters benutzt werden. Bei der Benutzung der Bewegungssensoren kann man erfreulicher Weise einstellen, ob man nur die Richtung oder auch die Neigung des Schiffes steuern möchte.

Während eines Sprunges kann man durch schnelles Drücken einer LINKS, RECHTS, LINKS oder RECHTS, LINKS, RECHTS Kombination eine so genannte Barrel Roll ausführen, bei der sich das Schiff um die eigene Achse dreht und beim Aufkommen auf den Boden eine zusätzliche Beschleunigung erhält. Die hinteren Schultertasten dienen dazu, die Luftbremsen der jeweiligen Seite am Schiff auszufahren, um enge Kurven perfekt zu durchfahren. Fährt man beide Luftbremsen gleichzeitig aus kann man so das Schiff ein wenig verlangsamen.

Für Anfänger und Neulinge in der wipEout Serie eignet sich die Pilotunterstützung, mit der ein Anschlagen an die Wand verhindert wird. Jedoch sollte sich nicht zu sehr daran gewöhnt werden, da diese Pilotunterstützung im späteren Kampagnenverlauf bei „Schnelle Runde“-Rennen und „Zeitrennen“ leicht zu einem Hindernis werden kann. Zwar verhindert diese Unterstützung ein Anschlag an der Wand, aber es wird auch verhindert, die Kurve entsprechend eng zu durchfahren um die letzten Hundertstel schneller zu sein.

Grafikpracht in HD

Die Entwickler von wipEout haben es tatsächlich geschafft, sehr gute Grafik mit konstanten 60 Bildern pro Sekunde in FullHD Auflösung auf den Bildschirm zu zaubern. Framerateeinbrüche sind wirklich die absolute Seltenheit. Einzig im Splitscreen Modus mit 2 Spielern sieht das Ganze nicht mehr so gut aus. Hier merkt man, dass deutlich mit den Resourcen der Playstation 3 gespart werden musste, um eine einigermaßen vernünftige Performance des Spieles zu gewährleisten.

Sound, der bis ins letzte Detail passt

Die Überschrift dieses Abschnitts sagt eigentlich alles. Zu den futuristischen Gleitern und dem gesamten Szenario passt keine Musikuntermalung besser als die der bereits angesprochenen Elektro- und Technomusik. Dabei wurden Songs gewählt, die besser nicht hätten sein können. Wer einen kleinen Vorgeschmack darauf haben möchte, kann die offizielle wipEout Homepage besuchen, um die einzelnen Musikstücke einmal Probe zu hören. Jene, die kein Fan dieser Musikrichtungen sind, können sich ihre eigene auf der Playstation 3 gespeicherte Musik abspielen lassen.

Online Spielspaß garantiert

Auch online macht wipEout einen sehr guten Eindruck. Einzelrennen und Turniere können hier mit bis zu acht Spielern gefahren werden. Ein Turnier kann dabei maximal 12 Strecken beinhalten. Wer mit seinen Freunden ein Rennen fahren will, kann entsprechend viele Plätze vor dem Beginn des Spiels reservieren, so dass die Freunde immer einen freien Platz bekommen und die anderen Plätze mit eventuellen fremden Personen aufgefüllt werden. Ebenfalls lässt sich einstellen, ob das Benutzen von Waffen gestattet ist oder nicht.